Auslandsschulwesen

Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ist eine von drei Säulen deutscher, österreichischer und schweizer Außenpolitik neben den politischen und den wirtschaftlichen Beziehungen – und eines ihrer nachhaltigsten Instrumente. Das Auslandsschulwesen bildet dabei ein zentrales Element der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Deutsche, Österreichische und Schweizer Auslandsschulen sind Orte der Begegnung und des interkulturellen Dialogs und als solche in besonderer Weise geeignet, Schülerinnen und Schüler verschiedener Nationen und Kulturkreise auf eine gemeinsame Zukunft vorzubereiten.

Alle vom Humboldteum in Kooperation mit Deutschen, Österreichischen oder Schweizer Auslandsschulen organisierten Schüleraustauschprogramme sind zeitlich begrenzt und es handelt sich der Qualität nach um einen echten Schüleraustausch, bei dem grundsätzlich auch ein Gegenbesuch – wenn auch nicht zwingend zeitgleich - beabsichtigt ist. Das Humboldteum ist exklusiv Projektträger für den Schüleraustausch von ganzen Jahrgangsstufen von Auslandsschulen.

Nach dem Auslandsschulgesetz (ASchulG) der Bundesrepublik Deutschland vom 01. Januar 2014 handelt es sich bei einer Deutschen Auslandsschule um eine Schule, die im Ausland liegt und der aus einem erheblichen Bundesinteresse heraus der Status „Deutsche Auslandsschule“ durch Vertrag zwischen dem Bund und dem Träger der Schule verliehen worden ist. Nach §4 ASchulG beaufsichtigt der Bund die Deutschen Auslandsschulen und erteilt Weisungen.